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BerndSchröder2008

Bernd Schröder

Bernd Schröder (* 22. Juli 1942) ist ein deutscher Fußballtrainer.

Werdegang Bearbeiten

Schröder wuchs im Erzgebirge auf und war zunächst selbst in Leipzig als Torwart aktiv. Bei der Gründung einer Sektion für Frauenfußball in der BSG Turbine Potsdam 1971 erklärte er sich bereit, das Traineramt zu übernehmen.

Zwischen 1981 und 1989 gewann er mit der Mannschaft sechs mal den Titel des DDR-Meisters (1981, 1982, 1983, 1985, 1986, 1989), zweimal wurde er Vizemeister (1984, 1988). Im Sommer 1989 wurde Schröder zusätzlich Trainer der neu gegründeten DDR-Frauen-Fußballnationalmannschaft, die jedoch nur ein Länderspiel bestritt, das am 9. Mai 1990 gegen die ČSFR mit 0:3 verloren wurde.

Zwischen 1992 und 1997 war Schröder für Turbine Potsdam als Manager tätig, bevor er wieder das Traineramt übernahm. In der Saison 2003/04 führte er den nun unter dem Namen 1. FFC Turbine Potsdam antretenden Verein zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft und des DFB-Pokals. In der folgenden UEFA-Cup-Saison erreichte er mit dem Verein das Finale des UEFA Women’s Cup, welches am 21. Mai 2005 in Potsdam gewonnen wurde. Diesen Erfolg konnte er am 20. Mai 2010 in Getafe in dem mittlerweile zur Champions League gewandelten Wettbewerb wiederholen.

Für seine Verdienste als Fußballtrainer erhielt Schröder 2005 den Verdienstorden des Landes Brandenburg und 2008 den Kristall-Fußball des Fußball-Landesverbandes Brandenburg. Bernd Schröder ist heute der letzte DDR-Fußball-Trainer, der mit kurzer Unterbrechung, noch unverändert denselben Verein betreut.

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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