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Bernd Hollerbach
Hollerbachbernd
Personalia
Geburtstag 8. Dezember 1969
Geburtsort WürzburgDeutschland
Position Abwehrspieler


Bernd Hollerbach (* 8. Dezember 1969 in Würzburg) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.

Hollerbach begann seine Karriere beim ASV Rimpar. Ab 1988 spielte er für die Würzburger Kickers, mit denen er 1990 den Aufstieg in die Bayernliga schaffte. Dort empfahl er sich durch gute Leistungen und wechselte in der Winterpause zum FC St. Pauli in die Fußball-Bundesliga. Dort konnte er den Abstieg nicht verhindern und spielte daraufhin vier Jahre lang in der 2. Fußball-Bundesliga. In der Saison 1994/95 schaffte er mit dem FC St. Pauli den Aufstieg in die Bundesliga, wechselte jedoch zum 1. FC Kaiserslautern. Dort blieb er nur ein halbes Jahr und wechselte dann zum Hamburger SV. Mit dem HSV spielte er bis 2004 in der Bundesliga und gewann 2003 den Ligapokal.

Bekannt war Hollerbach als harter Linksverteidiger ("Holleraxt"), der es fast in jeder Saison auf über 10 Gelbe Karten brachte. Insgesamt erhielt er zu seinen Bundesligazeiten 98 gelbe und 3 rote Karten. Nur Stefan Effenberg erhielt mehr Verwarnungen, allerdings mit wesentlich mehr Einsätzen.

Nach seiner achtjährigen HSV-Zeit übernahm der gelernte Metzger einen Trainerjob beim VfL 93 in Hamburg. Am 1. Juli 2006 wurde er Trainer des VfB Lübeck in der Regionalliga Nord. Nach zwei Niederlagen in Folge, welche die Aufstiegsambitionen der Hansestädter in Frage stellten, wurde er am 28. Februar 2007 gefeuert. Im Juni 2007 wurde er vom deutschen Erstligisten VfL Wolfsburg als Co-Trainer neben Felix Magath verpflichtet. Im Juli 2008 übernahm er zusätzlich die zweite Mannschaft in der Regionalliga Nord. Zur Rückrunde übernahm Lorenz-Günther Köstner die zweite Mannschaft. Am Ende der Saison 2008/2009 wurde Hollerbach als Co-Trainer des VfL Wolfsburg Deutscher Meister.

Zur Saison 2009/10 wechselte Hollerbach an der Seite von Felix Magath als Co-Trainer zum FC Schalke 04.[1]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Welt-Online vom 22. Juni 2009


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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