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Berlin United
Verein
Name Berlin United FC e. V.
Sitz Berlin
Gründung 1963
Farben Blau Rot Weiß
Mitglieder 506 (10. Januar 2018)
Präsident Stefan Teichmann
Website https://berlinunited.com/
1. Mannschaft
Trainer Thomas Häßler
Stadion Sportanlage Westend Spandauer Damm
Plätze 1500
Liga Landesliga Berlin
2018/19 1. Platz (Aktuell)
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Heim
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Auswärts
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Alternativ

Der Berlin United Fußballclub e. V. – kurz Berlin United ist ein Sportverein aus Berlin. Der Verein geht aus dem Club Italia Berlino hervor. Die Umbenennung des Clubs erfolgte im Jahr 2018. Der Verein hat seinen Sitz im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Er spielt in der siebtklassigen Landesliga Berlin, der zweithöchsten Berliner Spielklasse nach der Berlin-Liga.[1]

Geschichte Bearbeiten

Der Club wurde im Jahr 1963 von Andrea Fusaro als „Gioventù Italiana Berlino“ (Italienische Jugend Berlins, kurz GIB) gegründet. Er hatte den Wunsch, in Berlin einen Fußballverein für die italienische Jugend (meistens Gastarbeiter und deren Familien) aufzustellen.[2] Im Jahre 1980 wurde der Club in „Club Italia Berlino“ umbenannt.[3]

Seit 1984 spielt und trainiert der Club auf dem Charlottenburger Fußballplatz Westend. 1989 gelang der ersten Mannschaft unter der Leitung von Filippo Sabato und Egidio Fiore der Aufstieg in die Stadtliga Berlin. Im Jahr 1991 wurde der Club offiziell in den Deutschen Fußball-Bund aufgenommen.[4][5] 2011 gelang es unter dem Trainer Dragan Kostic in die Berlin Liga (6. Liga) aufzusteigen.[6]

Seit 2016 wird der Club von Welt- und Europameister Thomas „Icke“ Häßler trainiert.[7] Durch einen Umbau wurde der Club im Mai 2018 mit dem bereits existierenden jungen Verein Berlin United zusammengeschlossen und wurde dann in der Folge in Berlin United FC umbenannt.[8][9] Seit Sommer 2018 befindet sich ein Nachwuchsleistungszentrum in der Planung.[10] Seit Mai 2018 wird der Club vom Präsidenten Stefan Teichmann geführt.[11]

Der Kader besteht aktuell aus ehemaligen Profispielern wie Lennart Hartmann[12], Thiemo Kialka[13], Kevin Kruschke und Philip Malinowski.[10][14][15]

Spielstätte Bearbeiten

Der Sportplatz wurde vom Hochbauamt Charlottenburg auf einem 50 000 m² Areal nördlich des Spandauer Damms als Sportanlage Westend Berlin angelegt und am 28.8.1910 eingeweiht. Am Tag der Einweihung war nur der große Sportplatz fertiggestellt, die anderen Einrichtungen entstanden erst in den 1920er Jahren. Heute besteht die Sportanlage Westend aus einem Stadion mit Naturrasenplatz mit 1500 Stehplätzen, zwei weiteren Naturrasenplätze, einem Kunstrasenplatz, einem Hockeykunstrasenplatz und zwei Funktionsgebäuden.[16][17]

Futsal und eSport Bearbeiten

Berlin United ist ebenso im Futsal in der Berliner Stadtmeisterschaft mit einem Männerteam vertreten. Der Kapitän Alexander Eirich hat mit der Spielerauswahl des Berliner Fußball Verband im Januar 2019 die deutsche Futsal-Landesmeisterschaft des DFB gewonnen.[18] Der Club Berlin United unterhält ebenso ein eSport Team und spielt in der Berlin Liga FIFA19 des Berliner Fußball Verbandes.[19]

Weblinks Bearbeiten

Offizielle Webseite des Vereins

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Sebastian Schlichting: Häßler-Verein Club Italia wird zu Berlin United. Der Tagesspiegel, abgerufen am 9. Februar 2019.
  2. Engagement für deutsch-italienische Freundschaft - Staatssekretär Härtel zeichnet Andrea Fusaro mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens aus. In: Senatskanzlei (Berlin). 4. Dezember 2013, abgerufen am 9. Februar 2019.
  3. Italia's Inheritance. In: Bloody Hell Magazine. 16. April 2018, abgerufen am 9. Februar 2019 (Skriptfehler).
  4. Redazione: Club Italia, da trent'anni il cuore dello sport italiano a Berlino. In: il Mitte. 5. März 2013, abgerufen am 9. Februar 2019 (Skriptfehler).
  5. Vorstellung - Club Italia, abgerufen am 31.01.2019.
  6. Michael Nittel: Thomas Häßler bleibt Coach: Berlin-Liga-Aufstieg ist das erklärte Ziel von Berlin United. 7. Juli 2018, abgerufen am 9. Februar 2019.
  7. Sven Goldmann, Julian Gräber: Thomas Häßler: Hauptsache Italien. In: Der Tagesspiegel. 13. Mai 2017, abgerufen am 9. Februar 2019.
  8. Roberto Lamprecht: BERLIN UNITED: Boss Teichmann will ganz nach oben. In: Bild.de. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  9. Rene Miller: „Icke“ Häßler setzt bei Berlin United auf Nachhaltigkeit. In: Der Tagesspiegel. 15. April 2018, abgerufen am 9. Februar 2019.
  10. 10,0 10,1 René Miller: Häßler und Berlin United – Der FC Bayern der siebten Liga. Morgenpost, 17. Juli 2018, abgerufen am 9. Februar 2019.
  11. Michael Jahn: Fußballklub Berlin United: Das Businessmodell. Berliner Zeitung, 28. April 2018, abgerufen am 9. Februar 2019.
  12. Philipp Büttner: Nach Fusion mit Club Italia - Häßler trainiert jetzt Berlin United. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  13. Thiemo-Jérôme Kialka - Player Profile. Abgerufen am 9. Februar 2019 (Skriptfehler).
  14. Berlin United - Kader im Detail 18/19. In: Transfermarkt.de. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  15. Svean Noack: Thomas Häßler gibt alles für sein großes Ziel. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  16. Fußball-Woche: Sportplatz Spandauer Damm. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  17. Landessportbund Berlin e.V: Sportstätten Details. 7. November 2016, abgerufen am 9. Februar 2019.
  18. Berliner Fußball-Verband e V: Futsal-Auswahl siegt beim NOFV-Länderpokal. Abgerufen am 9. Februar 2019.
  19. eSPORT. In: Berlin United. Abgerufen am 9. Februar 2019.


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