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Benjamin Stauder (* 30. Oktober 1987 in Kirchzarten) ist ein deutscher Radrennfahrer.

Werdegang Bearbeiten

Stauder begann mit dem Radrennsport 2001 beim RV Stegen. 2006 wechselte er für ein Jahr in das U23-Radbundesligateam Rothaus aus Emmendingen, bevor er 2007 beim Schweizer Continental Team Atlas Romer’s Hausbäckerei seinen ersten Vertrag bei einem internationalen Radsportteam hatte. Für die Saison 2008 wechselte er zum neuen Schweizer Team Stegcomputer-CKT, für das er am 15. März 2008 bei der ersten Etappe der Tour of Libya seinen ersten internationalen Sieg im Erwachsenenbereich einfuhr.

Seit dem Jahr 2014 startet Stauder wieder für den RV Stegen und konnte bei der Tour du Cameroun eine Etappe gewinnen und das Rennen als Gesamtzweiter mit sechs Sekunden Rückstand auf den Sieger Dan Craven abschließen.[1] Durch diese Erfolge konnte er 2014 mit Platz 32 bestplatzierter Elite-A-Fahrer in der Jahresrangliste des Bund Deutscher Radfahrer werden.[2]

Neben dem Radrennsport studiert Stauder in Ansbach Internationales Management für Spitzensportler und war 2014 als Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Freiburg tätig. Er absolvierte ein Praxissemester beim bayrischen Radhersteller Corratec. Außerdem baut er bei seinem Heimatverein RV Stegen ein Elite-Radsportteam auf.[3]

Seinen größten Erfolg erzielte Benjamin Stauder 2017. Nachdem er bereits auf der Tour de Tunisie der UCI Africa Tour eine Etappe für sich entscheiden konnte, gewann er auf der Tour du Faso fünf Etappen. Auf der 5. bis zur 7. Etappe fuhr er drei Tage im Gelben Trikot des Gesamtführenden. Am Ende konnte er die Sprintwertung um das Grüne Trikot für sich entscheiden. Auf der Tour wurde die Amateurmannschaft Benjamin Stauders von einem Filmteam des NDR für Dreharbeiten der Reportage Tour du Faso: Das größte Radrennen Afrikas begleitet.

Erfolge Bearbeiten

2008
2013
2014
2017

Teams Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. radsport-news.com vom 19. März 2014: Stauder fehlen sechs Sekunden zum großen Coup
  2. rad-net.de vom 23. Oktober 2014: Degenkolb und Brennauer 2014 die Nummer eins - Kämna und Rodieck-Zwillinge beste Juniorenfahrer
  3. radsport-news.com vom 18. November 2014: Student, Zimmermann, Teamchef- und erfolgreicher Amateur

Weblinks Bearbeiten


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