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Angelina Grün
Angelina-Gruen
Tronquet/DVV
Porträt
Geburtsdatum 2. Dezember 1979
Geburtsort Duschanbe, Sowjetunion
Größe 1,85 m
Position Außenangriff
Vereine
1990 - 1996
1996 - 2001
2001 - 2003
2003 - 2008
2008 - 2009
VC Essen-Borbeck
USC Münster
Edison Volley Modena
Foppapedretti Bergamo
Vakıfbank İstanbul
Nationalmannschaft
1994 - 1997
272 Einsätze für die
Jugend
A-Nationalmannschaft
Erfolge
1997
2000
2002, 2006
2002, 2004
2003
2004, 2006
2005, 2007
2000
2004
2003
Deutscher Meister
Deutscher Pokalsieger
ital. Pokal
CEV-Pokalsieger
ital. Supercup
ital. Meister
Champions League Sieger
Olympische Spiele Sydney
Olympische Spiele Athen
EM-Dritter

Stand: 1. September 2009

Angelina Grün (* 2. Dezember 1979 in Duschanbe, Sowjetunion) ist ehemalige deutsche Volleyball-Nationalspielerin und neunmalige Volleyballerin des Jahres.

Karriere Bearbeiten

Die Tochter eines ehemaligen Volleyball-Jugendnationalspielers begann ihre Karriere 1990 beim VC Essen-Borbeck. Vier Jahre später wurde sie erstmals in die Jugendnationalmannschaft berufen. 1996 wechselte die Außenangreiferin zum Bundesligisten USC Münster. Gleich in ihrer ersten Saison wurde sie mit ihrem neuen Verein deutscher Meister. 1997 debütierte sie bei einem Turnier in Bremen in der A-Nationalmannschaft. Dort wurde sie sofort zur Stammspielerin und Leistungsträgerin, so dass sie im Alter von 18 Jahren bei der WM 1998 in Japan ihr erstes internationales Turnier erlebte. Die deutsche Mannschaft schied jedoch bereits in der Vorrunde aus. Der neue Bundestrainer Lee Hee-wan bestätigte jedoch Grüns herausragende Position im DVV-Team, das bei der EM in Italien Rang 4 und ein Jahr später bei den Olympischen Spielen in Sydney den sechsten Platz belegte. Im Jahr 2000 wählten die Fans „Grüni“ zum ersten Mal zur Volleyballerin des Jahres. Diesen Titel hatte sie bis 2008 jedes Jahr verteidigt.

Nach der EM in Bulgarien wechselte die deutsche Spielführerin, die mit dem USC Münster vier Mal in Folge Vizemeister geworden war und 2000 den DVV-Pokal gewonnen hatte, in die italienische Liga. Mit ihrem neuen Verein Volley Modena gewann sie auf Anhieb den italienischen Pokal und den CEV-Pokal. Während die Nationalmannschaft anschließend bei der WM im eigenen Land enttäuschte, setzte Grün ihre Erfolgsserie auf Vereinsebene fort und gewann mit Modena den Supercup. Nach einer erfolgreichen EM in der Türkei (Platz 3) wechselte sie innerhalb Italiens zu Foppapedretti Bergamo. Mit Bergamo wurde sie erstmals italienischer Meister und gewann außerdem den CEV-Pokal. Für diese Leistungen erhielt sie den „Oscar del Volley“. In den folgenden Jahren gewann sie außerdem zweimal die Champions League (2005, 2007) sowie das italienische Double (2006). Auch in der Nationalmannschaft, die sich beim sogenannten „Wunder von Baku“ für die Olympischen Spiele 2004 qualifizierte, sorgte sie weiterhin für positive Schlagzeilen. Bei der WM 2006 war sie erneut die beste deutsche Spielerin und lag in der Scorer-Wertung nur fünf Punkte hinter der als beste Punktesammlerin ausgezeichneten Türkin Neslihan Darnel. Aber sie konnte als Kapitän nicht verhindern, dass ihre Mannschaft lediglich den elften Rang belegte. Im Sommer 2007 gewann sie mit dem Team die europäische Grand-Prix-Qualifikation und belegte bei der EM in Belgien und Luxemburg den sechsten Platz.

Ihre letzten Einsätze in der Nationalmannschaft verbuchte Angelina Grün im Januar 2008 beim Olympia-Qualifikationsturnier in Halle, wo durch eine Halbfinalniederlage gegen Russland das Olympische Turnier in Peking verpasst wurde. Von 2008 bis 2009 spielte sie in der Türkei bei Vakifbank Günes Sigorta Istanbul.

Für ihre herausragenden Leistungen im Hallenvolleyball erhielt Angelina Grün am Vorabend der Pokalfinale 2010 im westfälischen Halle den Volleyball-Award, der seit 2006 vergeben wird.

Seit 2010 bildet Angelina Grün zusammen mit Rieke Brink-Abeler ein Beachvolleyball-Duo und geht auch international im Sand an den Start. Bei den deutschen Meisterschaften 2010 am Timmendorfer Strand wurden sie Vierte.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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