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Der American Football Verband Deutschland (AFVD) ist die Dachorganisation für American Football und Cheerleading in Deutschland. In ihm waren zum Stichtag 1. Januar 2009 insgesamt 250 Vereine mit 37.320 Mitgliedern organisiert (Stand 1. Januar 2009[1]: 37.320, davon 23.354 männlich und 13.968 weiblich), fast die Hälfte aller American-Football-Spieler in Europa[2].

Gegründet wurde der AFVD als Nachfolgeverband für den American Football Bund Deutschland (AFBD). Der AFBD gab auf Grund innerer Differenzen und mangelnder Liquidität am 16. Oktober 1982 seine Auflösung bekannt. Der damals mit dem AFBD konkurrierende Verband „American Football Verband“ (AFV), sowie weitere Landesverbände gründete daraufhin, ebenfalls am 16. Oktober 1982, den AFVD. Am 16. Mai 1993 wurde der AFVD vom Deutschen Sportbund anerkannt und ist heute Mitglied im Deutschen Olympischer Sportbund (DOSB), in der European Federation of American Football (EFAF), der International Federation of American Football (IFAF), der European Cheerleading Association (ECA) sowie der International Federation of Cheerleading (IFC). Der Verband gliedert sich in dreizehn Landesverbände. Sitz des AFVD ist Frankfurt am Main.

Der AFVD ist außerdem Dachorganisation für den Cheerleading-Sport in Deutschland und richtet seit 1992 regelmäßige Meisterschaften aus. Daher sind zahlreiche Cheerleading-Abteilungen anderer Sportvereine (insbesondere aus den Bereichen Basketball, Handball, Eishockey und Fußball) Mitglied im American Football Verband Deutschland.

Veranstaltungen Bearbeiten

Der AFVD ist bei den Herren Ausrichter der German Football League (GFL) sowie der German Football League 2 (GFL2). Im Damenbereich veranstaltet er die Damenbundesliga (DBL), im Juniorenbereich die German Football League Juniors (GFLJ) sowie im Flag Football die Deutsche Flag Football Liga (DFFL). Weitere Ligen werden durch die Landesverbände betreut.

Der AFVD war 2003 Ausrichter der 2. Football-Weltmeisterschaft. Im November 2009 war der Verband Ausrichter der Cheerleading-Weltmeisterschaft, die in Bremen stattfand. Außerdem findet die American-Football-Europameisterschaft 2010 in Frankfurt am Main statt.[3]

Der German Bowl, die Deutsche Meisterschaft im American Football, wird nach 2008 auch 2009 und 2010 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt stattfinden.

Präsidium des AFVD Bearbeiten

Am 2. März 2008 wählte die Bundesversammlung folgende Personen für vier Jahre in ihre Ämter:

  • Präsident: Robert Huber
  • Vizepräsident für Finanzen: Thomas Meyer
  • Vizepräsidenten: Josef Andres, Uwe Talke, Peter Springwald
  • Pressesprecher: Christian Piwarz (Berufung am 3. Oktober 2009)
  • Sportdirektor: Jan Bublitz
  • AFVD Hauptausschussvorsitzender: Andreas Stehle
  • Geschäftsführer in Amtsunion Vizepräsident Finanzen: Thomas Meyer

Ehemalige Präsidenten Bearbeiten

  • Daniel Gillon Oktober 1982 - Januar 1983
  • vakant Januar 1983 - September 1983
  • Reinhard Lenz September 1983 - August 1984 und Oktober 1984 - 1986
  • Günter Franken 1986 - Mai 1988
  • Hagen Busse Mai 1988 - Dezember 1989
  • Georg Tschurer Dezember 1989 - 1993
  • Jörn Redler (Interrimspräsident)
  • Wolfgang Büchner Mai 1993 - Juni 1994
  • Gert Dannenmann Juni 1994 - Februar 1995
  • Roland Wingenroth März 1995 - 1997
  • Robert Huber März 1997 -

Landesverbände AFVD Bearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. [1]: Bestandserhebung DOSB
  2. AFVD-Website, Rubrik Verband
  3. AFVD-Pressemitteilung vom 29. September 2008: EM 2010 in Frankfurt am Main

Weblinks Bearbeiten

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