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Alina Astafei (bis 1995 Galina Astafei; * 7. Juni 1969 in Bukarest), ist eine ehemalige deutsche Hochspringerin rumänischer Herkunft.

Ihr größter Erfolg ist die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona, wo sie 2,00 Meter übersprang. Sie startete bei diesen Spielen noch für ihr Geburtsland Rumänien.

Noch als Juniorin war sie 1988 in die Reihe der 2-Meter-Springerinnen aufgerückt; ihre Bestleistung im Freien von 2,01 Metern erzielte sie 1995 gleich zwei Mal: in Wörrstadt am 27. Mai und am 3. Juli in Paris. Astafeis Hallen-Bestleistung liegt bei 2,04 Metern.

Am 9. Januar 1995 erhielt sie die Freigabe vom Rumänischen Leichtathletik-Verband zum Verbandswechsel. Seit 1. März 1995 besitzt sie die deutsche Staatsbürgerschaft.

Erfolge im einzelnen (bis Ende 1994 für Rumänien startend) Bearbeiten

  • 1986, Junioren-Weltmeisterschaft: Platz 2 (1,90 m)
  • 1987, Junioren-Europameisterschaft: Platz 1 (1,88 m)
  • 1988, Olympische Spiele: Platz 5 (1,88 m); Junioren-Weltmeisterschaft: Platz 1 (2,00 m)
  • 1989, Weltcup-Finale: Platz 3 (1,94 m); Europacup-Finale: Platz 1 (2,00 m)
  • 1992, Olympische Spiele: Platz 2 (2,00 m); Weltcup-Finale: Platz 2 (1,91 m)
  • 1993, Weltmeisterschaft: Platz 4 (1,94 m); Europacup-Finale: Platz 1 (2,00 m)
  • 1995, Weltmeisterschaft: Platz 2 (1,99 m); Hallenweltmeisterschaft: Platz 1 (2,01 m); Europacup-Finale: Platz 1 (2,00 m)
  • 1996, Olympische Spiele: Platz 5 (1,96 m); Europacup-Finale: Platz 1 (1,98 m)
  • 1997, Weltmeisterschaft: Platz 3 (1,95 m)
  • 1998, Europameisterschaft: Platz 3 (1,95 m); Weltcup-Finale: Platz 6 (1,90 m); Europacup-Finale: Platz 2 (1,95 m)
  • 2001, Europacup-Finale: Platz 1 (1,89 m)

Alina Astafei startete für den USC Mainz (1995 - 1997) und die MTG Mannheim (ab 1998; Trainer: Dan Vlădescu). Sie ist 1,81 Meter groß und wog zu Wettkampfzeiten 62 kg.

Sonstiges Bearbeiten

Ihr Vater ist der ehemalige rumänische Rekordhalter im Stabhochsprung, Petre Astafei. Ihr Bruder Petre war Rugbyspieler bei Rapid Metrorex Bukarest und wurde im Alter von 20 Jahren während der rumänischen Revolution im Dezember 1989 erschossen. Alina Astafei ist mit dem Richter und ehemaligen Hochspringer Wolfgang Kreißig verheiratet, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder und ein Kind aus erster Ehe hat. Sie leben in Stuttgart.[1]

Fußnoten Bearbeiten

  1. Was machen Alina Astafei und Wolfgang Kreißig?, dlv-sport-de, 5/2007.

Weblinks Bearbeiten

Alina Astafei in der Datenbank der IAAF (englisch)


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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