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Alfred Kelbassa
Personalia
Geburtstag 21. April 1925
Geburtsort Gelsenkirchen-BuerDeutschland
Sterbedatum 11. August 1988
Sterbeort DortmundDeutschland


Alfred Kelbassa (* 21. April 1925 in Gelsenkirchen-Buer; † 11. August 1988 in Dortmund) war ein deutscher Fußballspieler.

Er war auch ein sportliches Multitalent. So wurde er deutscher Jugendmeister und westdeutscher Meister im Fünfkampf (100 m unter 11 Sek., Weitsprung 6,60 m, Speer über 60 m). Folglich war er körperlich robust und gleichzeitig schnell, so dass sein Spiel insgesamt von einer ungeheuren Wucht geprägt war.

Seine Fußballkarriere begann bei Schwarz-Weiß Bülse, bevor er zum SC Gelsenkirchen-Buer wechselte. Während des Krieges spielte er als Gastspieler bei Holstein Kiel und Fortuna Glückstadt, um dann über den STV Horst-Emscher und Preußen Münster bei Borussia Dortmund zu landen.

Hier wurde der Stürmer mit der Borussia 1956 und 1957 Deutscher Meister. Zu dieser Zeit war er auch zweimal Torschützenkönig der Fußball-Oberliga West.

Von 1956 bis 1958 spielte er sechs Mal für die deutsche Fußballnationalmannschaft und schoss dabei zwei Tore. Kelbassa nahm mit der DFB-Auswahl an der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 in Schweden teil und belegte dort mit der Mannschaft den vierten Platz. In der Mannschaftsaufstellung trug er die Nummer 15.

Kelbassa beendete nach der Saison 1961/62 seine Laufbahn und gehörte somit nicht mehr dem Oberligakader 1962/63 an. Nach der Verletzung des etatmäßigen Mittelstürmers Jürgen Schütz wurde er für die Endrundenspiele reaktiviert und in den Gruppenspielen noch viermal eingesetzt. Er ist also Deutscher Meister 1963, war aber nicht im Oberligakader bzw. Bundesligakader.

Im späteren Leben war Kelbassa Sportlehrer und Angestellter im Sportamt Dortmund. Er starb nach mehreren Schlaganfällen.

Sein Sohn heiratete die Tochter seines Sturmpartners Alfred Niepieklo, aus deren Verbindung ein gemeinsamer Enkel der beiden Stürmer hervorgegangen ist.

Weblinks Bearbeiten


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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