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Alexander Ogrinc
Personalia
Geburtstag 10. Dezember 1968
Geburtsort KuppenheimDeutschland
Größe 186 cm
Position Torwart
Junioren
Jahre Station
SV Kuppenheim
VfB Stuttgart
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1991 VfB Stuttgart II
1991–1995 Arminia Bielefeld 87 (0)
1995–1997 Rot-Weiss Essen 27 (0)
1997 KSV Hessen Kassel 20 (0)
1998 Wuppertaler SV 14 (0)
1998–2000 Preußen Münster 48 (0)
2000–2002 SV Wilhelmshaven 64 (0)
2002 Eintracht Braunschweig 0 (0)
2003 SV Wilhelmshaven 29 (0)
2003–2004 Holstein Kiel 1 (0)
2003–2004 Holstein Kiel II
2004–2005 pausiert
2005–2007 Bonner SC 10 (0)
2005–2008 Bonner SC II
Stationen als Trainer
Jahre Station
2005–2010 Bonner SC (Torwarttrainer)
2011 Karlsruher SC (Torwarttrainer)
2011–2013 Hansa Rostock (Torwarttrainer)
2013–2015 SC Preußen Münster (Torwarttrainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alexander Ogrinc (* 10. Dezember 1968 in Kuppenheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballtorhüter und derzeitiger -trainer. Aktuell ist er in der Saison 2018/19 als Zeugwart beim Drittligisten FC Hansa Rostock tätig.

Werdegang Bearbeiten

Ogrinc war Torwart in der Jugend des VfB Stuttgart. Als einer der besten seines Jahrgangs nahm er an der U-16-Fußball-Weltmeisterschaft 1985 teil und erhielt nach einer 0:2-Finalniederlage gegen Nigeria die Silbermedaille. In Stuttgart konnte er sich jedoch nicht durchsetzen und wechselte daher 1991 zu Arminia Bielefeld, die in der Oberliga Westfalen spielte. Bis 1995 kam er in 89 Ligaspielen für die Westfalen zum Einsatz, ehe er von Uli Stein verdrängt wurde und zu Rot-Weiss Essen wechselte. Dort debütierte er am 3. August 1996 in der 2. Bundesliga, kassierte jedoch im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers vier Gegentore.[1] Nach vier sieglosen Spielen zum Auftakt wurde er am 5. Spieltag durch Marc Petrick ersetzt. Ab dem 11. Spieltag stand er wieder zwischen den Pfosten, wurde aber in der Rückrunde von Frank Kurth verdrängt. Daraufhin wechselte Ogrinc am Ende der Spielzeit zu Hessen Kassel, wo er jedoch nur ein halbes Jahr blieb.

Im Januar 1998 heuerte Ogrinc beim Wuppertaler SV in der Regionalliga West an. Wiederum blieb er nur eine Halbserie und wechselte im Sommer zum Ligarivalen Preußen Münster. Am 7. November 1999 verletzte er sich im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf in der 12. Minute schwer (Achillessehnenruptur), Uwe Weidemann schob den Ball zum Zwischenstand von 0-1 ins leere Tor. Im Sommer 2000 ging er in die Regionalliga Nord zum SV Wilhelmshaven. Dort war er Stammtorhüter, musste aber nach dem Lizenzentzug mit dem Klub absteigen. Der in finanziellen Nöten steckende Verein musste ihn abgeben und Ogrinc ging daher zu Eintracht Braunschweig, wo er beim Zweitligaaufsteiger auf der Ersatzbank saß. Nach einem halben Jahr kehrte er ablösefrei nach Wilhelmshaven zurück, um dort einen Zehn-Jahres-Vertrag zu unterschreiben. In diesem Vertrag wurde festgelegt, dass er noch drei Jahre für den Verein spielen werde und für die restliche Vertragslaufzeit einen Job beim Hauptsponsor Sprehe erhalte. Im Sommer ging er jedoch zu Holstein Kiel, da der SVW mit Rene Damerow einen neuen Torhüter verpflichtete. 2004 beendete Ogrinc seine Karriere zunächst bei Kiel, ein Jahr später wurde er jedoch vom Bonner SC reaktiviert und beendete dort im Sommer 2007 seine Karriere endgültig. Als Torwarttrainer wechselte er in den Trainerstab des Vereins.

In der Winterpause der Zweitliga-Spielzeit 2010/11 kehrte Ogrinc in den Profifußball zurück und ersetzte beim Karlsruher SC den seinerzeit erkrankten regulären Torwarttrainer Peter Gadinger. Zum Saisonende verließ er den badischen Klub und wechselte in selbiger Position zum FC Hansa Rostock[2] sowie von 2013 bis 2015 weiter zum SC Preußen Münster.[3]

Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass Ogrinc mit sofortiger Wirkung zum FC Hansa Rostock zurückkehren und zunächst für den Rest der laufenden Saison die Aufgaben des erkrankten Zeugwartes übernehmen wird.[4]

Der Torwart kam in seiner Karriere auf elf Profispiele, allesamt in der 2. Bundesliga. Darüber hinaus bestritt er 121 Spiele in der Regionalliga und stand 284 Mal in der Oberliga auf dem Platz.[5][6]

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. fussballdaten.de (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive) (abgerufen 6. November 2007)
  2. ka-news.de: „KSC: Kuppenheimer Ogrinc wechselt zu Hansa Rostock“ (abgerufen am 14. Juni 2011)
  3. Torwarttrainer Alexander Ogrinc verlässt die Adlerträger am Saisonende › SC Preußen Münster 06 - 3. Liga - Offizielle Seite. Abgerufen am 2. Oktober 2018.
  4.  GERI: FC Hansa Rostock: Alexander Ogrinc kehrt zurück | svz.de. In: svz. (https://www.svz.de/sport/lokaler-sport/sport-in-rostock/alexander-ogrinc-kehrt-zurueck-id21217017.html).
  5. sporthelden.de (abgerufen 6. November 2007)
  6. ksvhessenkassel.de (Memento vom 18. Februar 2009 im Internet Archive)


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