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Alexander Loulakis (* 25. Dezember 1924 in Frankfurt am Main) ist Unternehmer und Mäzen. Bekannt wurde er jedoch als Sammler von Schellackplatten.

Biografie Bearbeiten

Latscha-Zentrale Treppenturm 27092008

Treppenturm der Loulakis Getränke im ehemaligen Latscha-Gebäude

Alexander Loulakis wuchs als Sohn eines Griechen und einer Hessin auf. Von Kindheit an sammelte Loulakis Schellackplatten; seine große Leidenschaft gehörte von Anfang an der Salon-Caféhaus- und Tanzmusik sowie dem Jazz und Swing. Loulakis gilt als ausgewiesener Fachmann für die "Leichte Musik" der 30er bis 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Er leitet die Alexander Loulakis Alexander Getränkevertrieb GmbH & Co. KG, welche als Sitz das frühere Gebäude der Lebensmitteleinzelhandelskette Latscha im Frankfurter Ostend zwischen Hanauer Landstraße und dem Frankfurter Osthafen hat.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit als Getränkegroßhändler veranstaltete er in den 70er Jahren beliebte Nostalgieabende im "Henninger Turm" in Frankfurt am Main und war dort Schellack-DJ und Moderator. Hierzu lud er die Stars der Schellackzeit ein, die mittlerweile seine Freunde waren, um sie seinem Publikum vorzustellen. Dazu gehörten u.  a. Rosita Serrano, Otto Stenzel, Lys Assia, Kurt Henkels, Peter Kreuder, Maria Mucke, Kurt Drabek, Barnabás von Géczy und Evelyn Künneke.

Bald wurde auch der Hessische Rundfunk auf diese erfolgreichen Veranstaltungen aufmerksam, und geboren war die berühmte "Schellack-Diskothek", die seit 1984 über 500 mal (teilweise noch unter dem Namen "Schellack-Party") über die Rundfunkwellen gesendet wurde. Diese öffentliche Radioveranstaltung ging dann auf Tournee und gastierte in vielen Hotels und ausgewählten Örtlichkeiten in ganz Hessen. Loulakis war und ist seit dieser Zeit Berater, Produzent, Ideenlieferant und Programmgestalter auch bei anderen öffentlich-rechtlichen Sendern in Deutschland. Regelmäßig veröffentlichte er CD-Produktionen (z.  B. Schellack-Diskothek) mit Tonträgern aus seinem Archiv.

Loulakis ist Ehrenspielführer der Tennisabteilung von Eintracht Frankfurt.

Sein Sohn ist Michael Loulakis hat eine Immobilienverwaltung und ist Kunst- und Uhrensammler.

Die Sammlung Loulakis Bearbeiten

Die Sammlung an Schellackplatten enthält über 420.000 Titel und ist damit wahrscheinlich die größte Privatsammlung Deutschlands. Sie umfasst außerdem auch alle Geräte jener Jahre, die Musik wiedergeben, vom Trichtergrammophon bis zur Musikbox und vom "Volksempfänger" bis zum Radio mit dem "Magischen Auge".

Das Loulakis-Archiv in Frankfurt am Main kann nach Voranmeldung auch besichtigt werden. Es befindet sich im Verwaltungsgebäude seiner Firma zwischen Hanauer Landstraße und dem Frankfurter Osthafen.

Weblinks Bearbeiten




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