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Alexander Kosenkow (* 14. März 1977 in Tokmak, Sowjetunion / heute: Kirgisistan) ist ein deutscher Leichtathlet, der seit Mitte der 1990er Jahre als 100- und 200-Meter-Läufer erfolgreich ist.

1991 kam Alexander Kosenkow, dessen Mutter Deutsche ist, als Aussiedler nach Deutschland und fand in Neuenkirchen-Vörden eine neue Heimat.

Schon 1995 war er mit der deutschen 4x100-Meter-Staffel Bronzemedaillengewinner bei den Junioreneuropameisterschaften. 2001 bis 2005 war er bei Weltmeisterschaften Mitglied der deutschen Staffel, erreichte aber nur 2005 in Helsinki den Endlauf und hier Platz 7.

Bei der Europameisterschaft 2002 in München war er Mitglied der deutschen Staffel, die in der Besetzung Ronny Ostwald, Marc Blume, Kosenkow und Christian Schacht den vierten Platz in 38,88 belegte. Im Jahre 2006 wurde diese Staffel nachträglich mit der Bronzemedaille geehrt, da die britische Staffel wegen des Dopingfalls um Dwain Chambers disqualifiziert wurde.

Bei den Olympischen Spielen 2004 scheiterte Kosenkow mit der Staffel im Vorlauf. Im 100-Meter-Lauf erreichte er den Zwischenlauf. Vier Jahre später erreichte er bei den Olympischen Spielen 2008 mit der Staffel das Finale und belegte dort den fünften Platz.

Kosenkow war 2003 Deutscher Meister im 100-Meter-Lauf, 2001 war er Meister im 200-Meter-Lauf. Mit der Staffel des TV Wattenscheid 01 (und zusammen mit Marc Blume) war er mehrfach Deutscher Meister. Bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften 2007 in Leipzig errang er in 20,91 Sekunden den 1. Platz über 200 m. Dem folgte ein weiterer Meistertitel über 100 m bei den deutschen Freiluftmeisterschaften 2007. Kosenkow wurde bei den Deutschen Hallenmeisterschaften 2009 in Leipzig über 200 m Deutscher Meister mit einer Zeit von 20,78 Sekunden.

Bei der Europameisterschaft in Barcelona errang er zusammen mit Tobias Unger, Marius Broening und Martin Keller in der Staffel mit einer Zeit von 38,44 s die Bronzemedaille.

Alexander Kosenkow startet seit 1997 für den TV Wattenscheid 01. Er hat bei einer Größe von 1,78 m ein Wettkampfgewicht von 64 kg.

Persönliche Bestzeiten Bearbeiten

  • 60 Meter: 6,62 s (2000) (Halle)
  • 100 Meter: 10,14 s (2003)
  • 200 Meter: 20,43 s (2009)

Weblinks Bearbeiten

Alexander Kosenkow in der Datenbank der IAAF (englisch)


Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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