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Albin Neininger (* 16. August 1892 in Tannheim; † 1948 in Bad Mergentheim) war Musiklehrer, Chorleiter und Komponist.[1] Er ist der Vater von Wolfgang Neininger.

Leben und Wirken Bearbeiten

Aufgewachsen ist Albin Neininger in Tannheim und erhielt seine Ausbildung im Lehrerseminar Meersburg und der Musikhochschule Karlsruhe Er wurde Musiklehrer am Markgräfler Gymnasium Müllheim und leitete verschiedene Chöre.

1937 fusionierten auf sein Betreiben der Arbeiterfortbildungsverein und der Gesangverein Müllheim und nannten sich fortan Sängervereinigung Müllheim. Entsprechend der Vereinschronik war „Dirigent Neininger ein engagierter Vollblutmusiker, ein gläubiger Christ und überzeugter Demokrat und ein unbeugsamer, unbequemer Mann, der die Ziele der Nationalsozialisten ablehnte“. Er hatte sich entgegen der Anweisung der Partei für die Kirchenchöre und auch für jüdische Kinder eingesetzt. Er dirigierte im Juli 1938 sein Abschiedskonzert, da er seiner erzwungenen Versetzung nach Karlsruhe folgen musste.[2]

Nach Jahren des Schuldienstes in Karlsruhe wurde er nach Straßburg versetzt und geriet bei der Rückeroberung Frankreichs mit der gesamten Familie in die französische Zivilinternierung (1944-1945). Im Jahr 1946 konnte die Familie nach Deutschland zurückkehren. Er verstarb 1948 in Bad Mergentheim und wurde in Müllheim beerdigt.

Zu seinem 100. Geburtstag fand 1992 in Müllheim mit Beteiligung mehrerer Chöre eine Gedenkveranstaltung statt, auch ein Platz am Reggenhag wurde nach ihm benannt.[3]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Albin Neininger unvergessen in Müllheim
  2. Badische Zeitung: Galakonzert zum 180. Jubiläum der Sängervereinigung Müllheim mit Würdigung von Albin Neininger
  3. Müllheimer Reggenhag und Pfaffenstück


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