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Der Akademische Turnbund (ATB) ist der Dachverband der nichtfarbentragenden akademischen Turnverbindungen an deutschen Universitäten und Hochschulen. Er wurde am 27. Juni 1883 auf der Schweizer Höhe bei Jena gegründet, nach Abspaltung vom Kartellverband akademischer Turnvereine. Sportprinzip und Lebensbundprinzip sind die wichtigsten Eckpfeiler. Vor dem 2. Weltkrieg lehnte der Turnbund Bestimmungsmensuren ab, bekannte sich aber zum Prinzip der unbedingten Satisfaktion.

Heutzutage stellt der Dachverband ATB seinen Mitgliedsverbindungen die Geschlechterfrage frei. Es gibt daher sowohl rein männliche, als auch gemischtgeschlechtliche Verbindungen im ATB. Der Akademischer Turnbund ist Mitglied vom Convent Deutscher Korporationsverbände und vom Convent Deutscher Akademikerverbände. Der ATB gehört dem Deutschen Turnerbund als selbständiger Landesturnverband an. Zur Zeit sind 41 aktive Vereinigungen, davon 5 in Österreich (ATBÖ), in diesem Verband Mitglied.

Verbandsleitung Bearbeiten

Präsident des Akademischen Turnbundes (ATB) ist Ministerialdirigent a.D. Dr. jur. Reinhard H. Ganten; die ATB-Geschäftsstelle befindet sich in Berlin.

Akademische Turnverbindung (ATV) Bearbeiten

Eine Akademische Turnverbindung ist eine Studentenverbindung im Dachverband des Akademischen Turnbundes. Derzeit gibt es in Deutschland und Österreich 41 aktive ATVen. Einige ATB-Verbindungen nennen sich auch ASV (Akademische Sportverbindung) oder ATSV (Akademische Turn- und Sportverbindung).

Bekannte Mitglieder Bearbeiten

siehe auch Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Paulgerhard Gladen: Geschichte der studentischen Korporationsverbände. Band II: Die nichtschlagenden Verbände und Nachträge zu Band I, Würzburg 1985, S. 64-70

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