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AC Mailand
Logo des AC Mailand
Basisdaten
Name Associazione Calcio Milan S.p.A.
Sitz Mailand
Gründung 16. Dezember 1899
Farben rot-schwarz
Präsident ItalienFlag of Italy Adriano Galliani
Website www.acmilan.com
Erste Mannschaft
Trainer ItalienFlag of Italy Massimiliano Allegri
Spielstätte Giuseppe-Meazza-Stadion
Plätze 82.955
Liga Serie A
2009/10 3. Platz
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Heim
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Auswärts

Der AC Mailand (offiziell Associazione Calcio Milan) ['milan] ist ein italienischer Fußballklub aus dem im Norden Italiens gelegenen Mailand (Lombardei).

Mit 17 nationalen Meistertiteln, fünf Pokalsiegen, dem siebenmaligen Gewinn des Europapokals der Landesmeister bzw. der UEFA Champions League und dem viermaligen Gewinn des Weltpokals gehört der Klub zu den erfolgreichsten und traditionsreichsten Vereinsmannschaften der Welt. Seine Heimstätte, das von den Fans meist nach dem gleichnamigen Mailänder Stadtteil San Siro genannte Giuseppe-Meazza-Stadion (siehe dazu weiter unten), teilt sich der AC Mailand mit dem Lokalrivalen Inter Mailand. Im Jahr 2008 erwirtschaftete der Verein einen Umsatz von 209,5 Millionen Euro und ist damit der umsatzstärkste Verein Italiens, weltweit belegt der Verein Platz acht.[1]

Geschichte Bearbeiten

Die frühen Jahre Bearbeiten

Der AC Mailand, auch kurz Milan genannt, wurde am 16. Dezember 1899 als Mailänder Fußball- und Cricketklub (Milan Football and Cricket Club) von einer Gruppe ausgewanderter englischer Geschäftsleute unter der Leitung von Alfred Edwards gegründet. In diesen Jahren entwickelte sich in Italien auch gerade ein erster geordneter Spielbetrieb auf Landesebene, in dem sich der AC Mailand schnell profilierte. Bereits 17 Monate nach der Vereinsgründung, am 5. Mai 1901, setzte sich die Mannschaft aus der Lombardei mit einem 1:0 im Meisterschaftsendspiel gegen den CFC Genua durch und errang den ersten Titelgewinn. 1908, Mailand hatte zwischenzeitlich zwei weitere Meistertitel errungen, spaltete sich dann der Klub. Die italienischen und Schweizer Mitglieder verließen den Verein, um den heutigen Lokalrivalen Inter Mailand zu gründen.

In den folgenden Jahren konnte der AC Mailand mit der neuen Mannschaft nicht mehr an die Erfolge der ersten neun Jahre anknüpfen. Erst 1915 erreichte die Mannschaft wieder die Endrunde, die wegen des Kriegsbeginns aber nicht mehr zu Ende gespielt wurde und ohnehin nicht mehr zu gewinnen war. Während der Kriegsjahre wurde in einigen Regionen noch Fußball gespielt, und der AC Mailand trat im näheren Umland gegen andere Mailänder Vereine an. Ab 1929 etablierte sich der AC Mailand schließlich in der neu gegründeten italienischen 1. Liga im Mittelfeld.

Die ersten großen Erfolge Bearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg verstärkten sich die Rossoneri (Rot-Schwarzen) mit den schwedischen Spielern Gunnar Gren, Gunnar Nordahl und Nils Liedholm und fanden zu alter Spielstärke zurück. Als die Südamerikaner Juan Schiaffino und José Altafini zum Verein stießen, wurde die Überlegenheit in der italienischen Liga immer deutlicher. In den ersten 20 Jahren nach Kriegsende erreichte der AC Mailand in der Serie A bis auf eine Ausnahme jedes Mal einen der ersten drei Tabellenplätze, wobei es allein fünf Meistertitel zu bejubeln gab.

Aber auch auf internationaler Ebene konnte man Erfolge feiern. Nachdem die Italiener 1956 und 1958 im Halbfinale bzw. im Finale des Europapokals der Landesmeister jeweils am spanischen Vertreter Real Madrid scheiterten, errangen sie schließlich am 22. Mai 1963 mit einem 2:1-Endspielsieg gegen Benfica Lissabon erstmals den bedeutendsten europäischen Titel.

Den Gewinn des Weltpokals verpasste man allerdings, nachdem man gegen den Gewinner der südamerikanischen Klubmeisterschaft FC Santos (Brasilien) im entscheidenden Spiel mit 0:1 unterlag. Zuvor konnten beide Mannschaften zuhause ihren Gegner jeweils mit 4:2 bezwingen.

1965 schied der AC Mailand als Titelverteidiger bereits im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten Real Madrid (Spanien) aus.

Nachdem 1964 und 1965 jeweils der Stadtrivale Inter sowohl den Europapokal der Landesmeister als auch den Weltpokal hatte gewinnen können und somit in der Anzahl der Erfolge an Milan vorbeigezogen war, folgte 1968 schließlich der zweite große internationale Triumph für die Rossoneri als sie gegen den deutschen Vertreter Hamburger SV den Cup der Pokalsieger gewinnen konnten. Ein Jahr später gewann der AC Mailand zum zweiten Mal den Europapokal der Landesmeister. Dabei schlugen sie die Mannschaft von Ajax Amsterdam deutlich mit 4:1. Diesmal blieben die Mailänder auch im Duell gegen den Vertreter aus Südamerika Sieger und gewannen somit erstmals den Weltpokal. Dabei setzten sie sich gegen den Vorjahressieger Estudiantes de La Plata aus Argentinien durch, als sie nach einem deutlichen 3:0-Heimerfolg im Rückspiel knapp mit 1:2 unterlagen.

Der europäische Vereinstitel konnte aber wiederum nicht verteidigt werden, da man in der darauf folgenden Saison schon im Achtelfinale gegen den späteren Turniersieger Feyenoord Rotterdam (Niederlande) ausschied.

1973 gewann der AC Mailand zum zweiten Mal den Pokalsiegerwettbewerb. Dabei wurde im Finale die Mannschaft von Leeds United (England) bezwungen. Ein Jahr später stand man erneut im Finale, verlor jedoch überraschend mit 0:2 gegen den Pokalsieger aus der DDR, den 1. FC Magdeburg.

Wettskandal 1980 Bearbeiten

1980 endete die Erfolgsserie des AC Mailand abrupt, als der Klub zusammen mit Lazio Rom wegen illegaler Wettgeschäfte vom italienischen Fußballverband zum Zwangsabstieg in die Serie B verurteilt wurde. Auch wenn den Mailändern umgehend der Wiederaufstieg gelang, erholte sich der Verein nur langsam und musste im Jahr darauf erneut den Weg in die zweite Liga antreten.

Beginn der Berlusconi-Ära/ Aufstieg zur europäischen Spitzenmannschaft Bearbeiten

Nach dem neuerlichen Abstieg in die Serie B gelang wiederholt der sofortige Wiederaufstieg in die oberste Spielklasse. Als Mitte der achtziger Jahre der Medien-Mogul Silvio Berlusconi den Vorsitz übernommen hatte, fand der AC Mailand schließlich wieder in die Erfolgsspur zurück. Unter Berlusconi erfuhr die Mannschaft einen erheblichen Neuaufbau, dabei wurde u. a. mit Arrigo Sacchi ein Trainer verpflichtet, welcher einen offensiven Fußball bevorzugte. Zur Umsetzung dessen wurden für hohe Ablösesummen neben Roberto Donadoni die niederländischen Fußballstars Ruud Gullit, Marco van Basten und Frank Rijkaard eingekauft. Neben diesen offensiven Spielern und den beiden Abwehrstrategen Franco Baresi und Paolo Maldini entwickelte sich mit der Zeit eine schlagkräftige Mannschaft, welche ab Ende der achtziger Jahre den europäischen Vereinsfußball zu dominieren begann. Dabei gewann der AC Mailand 1989 nach dem elften Gewinn der Meisterschaft im Jahr zuvor den Europapokal der Landesmeister, den europäischen Supercup und den Fußball-Weltpokal. In der nationalen Meisterschaft hingegen musste man sich am Saisonende mit dem dritten Rang hinter dem Stadtrivalen Inter und dem SSC Neapel begnügen.

1990 gelang dem AC Mailand die erfolgreiche Titelverteidigung im Europacup der Landesmeister. Trotzdem mussten sich auch in diesem Jahr die Rot-Schwarzen mit dem SSC Neapel der Konkurrenz aus dem Süden Italiens beugen und belegten in der Endabrechnung Platz zwei. 1991 wurde mit Fabio Capello ein neuer Trainer verpflichtet, welcher im Gegensatz zu seinem Vorgänger eher defensiv spielen ließ. Außerdem kamen mit Zvonimir Boban und Dejan Savićević sowie Jean-Pierre Papin weitere Weltklassespieler zum AC Mailand. Doch wie schon im Jahr zuvor reichte es in der nationalen Meisterschaft wieder nur für den zweiten Platz. Diesmal musste man der Mannschaft von Sampdoria Genua den Vortritt lassen. Auch im Europacup scheiterten die Italiener bereits im Viertelfinale gegen den französischen Meister Olympique Marseille, dem späteren Finalisten. Nachdem der Titelverteidiger als Gastgeber im ersten Spiel nicht über ein Unentschieden hinauskam, musste das Rückspiel in Marseille unbedingt gewonnen werden. Als beim Stand von 1:0 für die Franzosen kurz vor Schluss im Stadion die Flutlichtanlage ausfiel, nahmen das die Italiener zum Anlass das Spiel abzubrechen. Daraufhin wurde der Verein für sein eigenmächtiges Handeln für ein Jahr von allen europäischen Klubwettbewerben ausgeschlossen.

In der Saison 1991/92 konnte der AC Mailand nach vier Jahren wieder den Scudetto gewinnen. Dabei blieb man die gesamte Saison über in der Serie A ungeschlagen. Auch in den folgenden beiden Jahren blieb man die Nummer eins im eigenen Land.

Ab der Saison 1992/93 durfte der AC Mailand wieder am höchsten europäischen Klubwettbewerb teilnehmen, welcher erstmals unter der Bezeichnung UEFA Champions League durchgeführt wurde. Dabei gelang auf Anhieb wieder der Einzug ins Finale, wo man auf den letzten europäischen Bezwinger aus Marseille traf. Obwohl der AC Mailand als klarer Favorit in das Spiel ging, misslang die Revanche für die Viertelfinalniederlage zwei Jahre zuvor. Olympique Marseille hingegen feierte durch einen knappen 1:0 Sieg den ersten Gewinn der europäischen Königsklasse.

Im darauf folgenden Jahr zogen die Mailänder wiederum in das Finale ein. Dabei vermochte die Mannschaft in der Vorrunde mit ihrem schon markanten Defensivfußball nur wenig überzeugen und konnte von 6 Spielen gerade einmal zwei gewinnen, bei 4 Unentschieden. Aus diesem Grund galt der AC Mailand seit langer Zeit wieder als Außenseiter, da ihm mit dem FC Barcelona eine Mannschaft gegenüberstand, welche nach Ansicht vieler Beobachter den offensivsten und torreichsten Fußball dieser Zeit praktizierten. Doch zum allgemeinen Erstaunen blieb die erwartete Wachablösung im europäischen Vereinsfußball aus. Der AC Mailand übernahm im Athener Olympiastadion vor 76.000 Zuschauer von Beginn an die Initiative und besiegte seinen spanischen Kontrahenten deutlich mit 4:0.

Auch 1995 kam der AC Mailand zum nunmehr dritten Mal in Folge ins Finale der Champions League. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Stars unterlagen dabei den "jungen Wilden" von Ajax Amsterdam mit 0:1. Dabei erzielte der zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 18-jährige Patrick Kluivert das "goldene Tor".

Mit dieser Niederlage ging in der europäischen Königsklasse eine 7-jährige Ära zu Ende, in welcher der AC Mailand eine prägende Rolle innehatte, welche in seiner Dominanz nur mit der von Real Madrid in den späten 1950er-Jahren zu vergleichen war. Die Italiener erreichten in dieser Zeit fünfmal das Finale, wobei sie letztlich dreimal Europas Fußballkrone erringen konnten.

Sportlicher Niedergang und Wiederauferstehung Bearbeiten

Danach endete vorerst die Überlegenheit des AC Mailand, da die Mannschaft im Umbruch stand. Trainer Fabio Capello verließ den Verein und wurde durch Oscar Tabárez aus Uruguay ersetzt. Ruud Gullit hatte schon 1993 sein Engagement beim Verein beendet, Marco van Basten musste wegen anhaltenden Verletzungsproblemen seine Karriere beenden und andere Stars früherer Jahre konnten wie Franco Baresi nicht mehr an ihre alte Leistungsfähigkeit anknüpfen. Neue spektakuläre Verpflichtungen wie die von Roberto Baggio oder George Weah konnten die dabei entstehenden Lücken nicht schließen, wodurch der Verein in Europa eine Reihe überraschender Niederlagen einstecken musste. In den Jahren 1997 und 1998 war der Klub aus Norditalien weit von den Erfolgen vergangener Tage entfernt, da er in dieser Zeit selbst auf nationaler Ebene nur ein Platz in der unteren Tabellenhälfte erreichen konnte. Nach kurzen erneuten Amtsperioden von Sacchi und Capello wurde schließlich Alberto Zaccheroni als Trainer verpflichtet, der die Durststrecke beendete und den Verein 1999 zur erneuten Meisterschaft führte. Trotzdem drehte sich das Trainerkarussell weiter bis mit Carlo Ancelotti auch der internationale Erfolg zurückkehrte. Nachdem u. a. der torgefährliche ukrainische Stürmer Andrij Schewtschenko geholt wurde, galt der AC Mailand wieder als eine der spielstärksten Mannschaften Europas und erreichte schließlich im Jahre 2003 wieder das Finale der Champions League. Hierbei gewann man im Elfmeterschießen gegen den Ligakonkurrenten Juventus Turin und konnte sich so den wertvollsten Titel Europas zum mittlerweile sechsten Mal sichern. In der Saison 2003/04 schied der AC Mailand als Titelverteidiger im Viertelfinale gegen Deportivo La Coruña aus. Nachdem das Hinspiel im Giuseppe-Meazza-Stadion mit 4:1 gewonnen wurde, verlor man das Rückspiel im Estadio Riazor mit 0:4.

In der Saison 2004/05 stand der AC Mailand erneut im Finale der Champions League, wo der Gegner diesmal FC Liverpool hieß. Dieses Spiel sollte als eines der denkwürdigsten in die Geschichte des europäischen Meistercups eingehen. Nachdem der große Favorit aus Italien anfangs seinen Gegner nach Belieben beherrschte und zur Halbzeit bereits mit drei Toren führte, kämpften sich die aufopferungsvoll kämpfenden Engländer wieder ins Spiel zurück und erreichten die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung brachte, wurde der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt, in welchem schließlich die Mannschaft des AC Mailand das schon sicher geglaubte Spiel doch noch verlor.

Ein Jahr später konnte der AC Mailand das Halbfinale der Champions League erreichen, musste sich dort jedoch dem späteren Sieger FC Barcelona geschlagen geben.

Manipulationsskandal in Italien und seine Folgen Bearbeiten

Im Mai 2006 wurde die italienische Liga von einem Skandal erschüttert, in welchem neben Juventus Turin auch der AC Mailand verwickelt war. Als Konsequenz wurden dem Mailänder Verein für die gerade abgeschlossene Saison 2005/06 44 Punkte abgezogen. Dadurch verlor Milan den 2. Platz und damit die verbundene direkte Qualifikation für die Champions League 2006/07. Ein Berufungsgericht milderte allerdings den Richterspruch ab und reduzierte die Strafe auf 30 Punkte Abzug, wodurch der Verein in der Endabrechnung noch den dritten Tabellenplatz belegte und zumindest noch die Champions League über die Qualifikationsrunde erreichen konnte. Außerdem bekam der Verein für die darauf folgende Spielzeit 2006/07 einen Abzug von 15 Punkten, welcher nach der Berufung auf -8 Punkte reduziert wurde.

Trotz dieses mühevollen Umweges erreichte Milan in der Saison 2006/07 wiederum das Finale der Champions League, wo mit dem FC Liverpool der Endspielgegner von Istanbul wartete. Doch anders als im legendären Finale von 2005 behielten die Rossoneri hier das bessere Ende für sich und gewannen durch zwei Tore von Filippo Inzaghi verdient mit 2:1. Im August des gleichen Jahres konnte der AC Mailand dem Triumph in der Königsklasse noch den Gewinn des Supercups hinzufügen, als in Monaco der amtierende UEFA-Cup Sieger FC Sevilla mit 3:1 bezwungen wurde. Dieses Spiel stand jedoch im Schatten des drei Tage zuvor verstorbenen FC-Spielers Antonio Puerta. Im Andenken an den Verteidiger trugen alle Spieler unterhalb der Trikotnummer den Namen Puerta.

Am 16. Dezember 2007 gelang dem AC Mailand zum vierten Mal der Sieg im Weltpokal, wobei in Yokohama der Sieger aus der Südamerika-Gruppe, die Boca Juniors, mit 4:2 geschlagen wurden. Die Saison 2007/08 wurde in der Serie A auf einem enttäuschenden fünften Tabellenplatz abgeschlossen, wodurch man in der Saison 2008/09 im UEFA-Cup spielte.

Mit Gennaro Gattuso, Kevin-Prince Boateng und Mark van Bommel stehen in der Saison 2010/11 drei Mittelfeldspieler unter Vertrag, die für ihren kompromisslosen Einsatz und Aggressivität bekannt sind, weshalb Milan das härteste Mittelfeld der Welt attestiert wurde.[2]

Liga-Zugehörigkeit und Platzierungen Bearbeiten

AC Milan diagram

Ligazugehörigkeit und Platzierungen des AC Milan seit 1929

Stadion Bearbeiten

Der offizielle Name des Fußballstadions von Milan und Inter lautet Giuseppe-Meazza-Stadion. Der Name wurde nach einem Umbau zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza im März 1980 vergeben. Meazza spielte hauptsächlich bei Inter (348 Spiele), aber auch bei Milan (37 Spiele). Trotzdem wird das Stadion weiterhin mit seinem ursprünglichen Namen San Siro genannt. San Siro ist der Name des Stadtteils, in welchem das Stadion steht. Der Name kommt wiederum von einer kleinen Kirche, welche nicht mehr vorhanden ist. Das Stadion hat insgesamt 82.955 Sitzplätze, welche in drei Ringe aufgeteilt sind.

Vereinsführung Bearbeiten

Präsident ItalienFlag of Italy Adriano Galliani
Vize-Präsidenten ItalienFlag of Italy Paolo Berlusconi
ItalienFlag of Italy Gianni Nardi
Sportdirektor ItalienFlag of Italy Ariedo Braida
Manager ItalienFlag of Italy Silvano Ramaccioni
Transferbeauftragter ItalienFlag of Italy Ernesto Bronzetti
Geschäftsführer ItalienFlag of Italy Adriano Galliani

Kader Saison 2010/11 Bearbeiten

Trainerstab Bearbeiten

Trainer ItalienFlag of Italy Massimiliano Allegri
Co-Trainer ItalienFlag of Italy Matteo Rillo
ItalienFlag of Italy Filippo Galli
ItalienFlag of Italy Mauro Tassotti
Konditionstrainer ItalienFlag of Italy Daniele Tognaccini
ItalienFlag of Italy Giovanni Mauri
Torwarttrainer ItalienFlag of Italy Villiam Vecchi
ItalienFlag of Italy Valerio Fiori

Team 2010/11 Bearbeiten

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 Marco Amelia ItalienFlag of Italy
30 Flavio Roma ItalienFlag of Italy
32 Christian Abbiati ItalienFlag of Italy
13 Alessandro Nesta ItalienFlag of Italy
15 Sokratis Papastathopoulos GriechenlandFlag of Greece
17 Massimo Oddo ItalienFlag of Italy
18 Marek Jankulovski TschechienFlag of the Czech Republic MazedonienFlag of North Macedonia
19 Gianluca Zambrotta ItalienFlag of Italy
20 Ignazio Abate ItalienFlag of Italy
22 Bruno Montelongo UruguayFlag of Uruguay ItalienFlag of Italy
25 Daniele Bonera ItalienFlag of Italy
33 Thiago Silva BrasilienFlag of Brazil
35 Dídac Vilà SpanienFlag of Spain
66 Nicola Legrottaglie ItalienFlag of Italy
76 Mario Yepes Flag of Colombia Kolumbien FrankreichFlag of France
77 Luca Antonini ItalienFlag of Italy
04 Mark van Bommel NiederlandeFlag of the Netherlands
08 Gennaro Gattuso ItalienFlag of Italy
10 Clarence Seedorf NiederlandeFlag of the Netherlands
14 Rodney Strasser Sierra LeoneFlag of Sierra Leone
16 Mathieu Flamini FrankreichFlag of France
21 Andrea Pirlo ItalienFlag of Italy
23 Massimo Ambrosini Captain sports ItalienFlag of Italy
27 Kevin-Prince Boateng GhanaFlag of Ghana DeutschlandFlag of Germany
28 Urby Emanuelson NiederlandeFlag of the Netherlands SurinameFlag of Suriname
52 Alexander Merkel DeutschlandFlag of Germany Flag of Kazakhstan Kasachstan
07 Alexandre Pato BrasilienFlag of Brazil
09 Filippo Inzaghi ItalienFlag of Italy
11 Zlatan Ibrahimović SchwedenFlag of Sweden Bosnien und HerzegowinaFlag of Bosnia and Herzegovina
70 Robinho BrasilienFlag of Brazil SpanienFlag of Spain
90 Nnamdi Oduamadi NigeriaFlag of Nigeria
99 Antonio Cassano ItalienFlag of Italy

Ehemalige Spieler Bearbeiten

Torhüter Bearbeiten

Abwehrspieler Bearbeiten

Mittelfeldspieler Bearbeiten

Stürmer Bearbeiten

Top 10 nach Einsätzen und Toren Bearbeiten

(Stand: 16. Dezember 2009)

Einsätze
1 ItalienFlag of Italy Paolo Maldini 1984–2009 902
2 ItalienFlag of Italy Franco Baresi 1977–1997 719
3 ItalienFlag of Italy Alessandro Costacurta 1987–2007 663
4 ItalienFlag of Italy Gianni Rivera 1960–1979 658
5 ItalienFlag of Italy Mauro Tassotti 1980–1997 583
6 ItalienFlag of Italy Angelo Anquilletti 1966–1977 418
7 ItalienFlag of Italy Cesare Maldini 1953–1966 412
8 ItalienFlag of Italy Gennaro Gattuso* 1999– 407
9 ItalienFlag of Italy Demetrio Albertini 1988–2003 406
10 SchwedenFlag of Sweden Nils Liedholm 1949–1961 394
* = noch beim AC Mailand aktiv
Tore
1 SchwedenFlag of Sweden Gunnar Nordahl 1949–1956 221
2 UkraineFlag of Ukraine Andrij Schewtschenko 1999–2006,
2008–2009
175
3 ItalienFlag of Italy Gianni Rivera 1960–1979 164
4 BrasilienFlag of Brazil ItalienFlag of Italy José Altafini 1958–1965 161
5 ItalienFlag of Italy Aldo Boffi 1936–1943 136
6 NiederlandeFlag of the Netherlands Marco van Basten 1987–1995 124
7 ItalienFlag of Italy Filippo Inzaghi* 2001– 119
8 ItalienFlag of Italy Giuseppe Santagostino 1921–1933 106
9 ItalienFlag of Italy Pierino Prati 1967–1973 102
10 BelgienFlag of Belgium (civil) Louis Van Hege 1910–1915 98
* = noch beim AC Mailand aktiv

Trainer und Präsidenten Bearbeiten

Trainer
1900–1906 EnglandFlag of England Herbert Kilpin
1906–1907 Flag of Italy (1861–1946) Italien Daniele Angeloni
1907–1910 technische Kommission
1910–1911 Flag of Italy (1861–1946) Italien Giovanni Camperio
1911–1914 technische Kommission
1915–1922 Flag of Italy (1861–1946) Italien Guido Moda
1922–1924 OsterreichFlag of Austria Ferdi Oppenheim
1924–1926 Flag of Italy (1861–1946) Italien Vittorio Pozzo
1926 Flag of Italy (1861–1946) Italien Guido Moda
1926–1928 EnglandFlag of England Herbert Burgess
1928–1931 OsterreichFlag of Austria Engelbert König
1931–1933 Ungarn 1918Flag of Hungary József Bánás
1933–1934 Ungarn 1918Flag of Hungary József Viola
1934–1937 Flag of Italy (1861–1946) Italien Adolfo Baloncieri
1937 EnglandFlag of England William Garbutt
1937–1938 OsterreichFlag of Austria Hermann Felsner / Ungarn 1918Flag of Hungary József Bánás
1938–1940 Ungarn 1918Flag of Hungary József Viola
1940–1941 Flag of Italy (1861–1946) Italien Guidon Ara / Flag of Italy (1861–1946) Italien Antonio Busini
1941–1943 Flag of Italy (1861–1946) Italien Mario Magnozzi
1943–1945 Flag of Italy (1861–1946) Italien Giuseppe Santagostino
1946 Flag of Italy (1861–1946) Italien Adolfo Baloncieri
1946–1949 ItalienFlag of Italy Giuseppe Bigogno
1949–1952 Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956) Lajos Czeizler
1952 SchwedenFlag of Sweden Gunnar Gren
1952–1953 ItalienFlag of Italy Mario Sperone
1953–1954 Ungarn 1949Flag of Hungary (1949-1956) Béla Guttmann
1954 ItalienFlag of Italy Antonio Busini
1954–1956 UruguayFlag of Uruguay Hector Puricelli
1957–1960 ItalienFlag of Italy Giuseppe Viani
1960–1961 ItalienFlag of Italy Paolo Todeschini
1961–1963 ItalienFlag of Italy Nereo Rocco
1963–1964 ArgentinienFlag of Argentina Luis Carniglia
1963–1966 SchwedenFlag of Sweden Nils Liedholm
1966 ItalienFlag of Italy Giovanni Cattozzo
1966–1967 ItalienFlag of Italy Arturo Silvestri
1966–1972 ItalienFlag of Italy Nereo Rocco
1973–1974 ItalienFlag of Italy Cesare Maldini
1974 ItalienFlag of Italy Giovanni Trapattoni
1974–1975 ItalienFlag of Italy Gustavo Giagnoni
1975 ItalienFlag of Italy Nereo Rocco
1975–1976 ItalienFlag of Italy Paolo Barison
1976 ItalienFlag of Italy Giovanni Trapattoni
1976–1977 ItalienFlag of Italy Giuseppe Marchioro
1977 ItalienFlag of Italy Nereo Rocco
1977–1979 SchwedenFlag of Sweden Nils Liedholm
1979–1981 ItalienFlag of Italy Massimo Giacomini
1981 ItalienFlag of Italy Italo Galbiati
1981–1982 ItalienFlag of Italy Luigi Radice
1982 ItalienFlag of Italy Italo Galbiati
1982 ItalienFlag of Italy Francesco Zagatti
1982–1984 ItalienFlag of Italy Ilario Castagner
1984 ItalienFlag of Italy Italo Galbiati
1984–1987 SchwedenFlag of Sweden Nils Liedholm
1987 ItalienFlag of Italy Fabio Capello
1987–1991 ItalienFlag of Italy Arrigo Sacchi
1991–1996 ItalienFlag of Italy Fabio Capello
1996 UruguayFlag of Uruguay Oscar Tabárez
1996–1997 ItalienFlag of Italy Giorgio Morini
1997 ItalienFlag of Italy Arrigo Sacchi
1997–1998 ItalienFlag of Italy Fabio Capello
1998–2001 ItalienFlag of Italy Alberto Zaccheroni
2001 ItalienFlag of Italy Cesare Maldini
2001 TurkeiFlag of Turkey Fatih Terim
2001–2009 ItalienFlag of Italy Carlo Ancelotti
2009–2010 BrasilienFlag of Brazil Leonardo
2010– ItalienFlag of Italy Massimiliano Allegri
Präsidenten
1899–1908 EnglandFlag of England Alfred Edwards
1908–1929 Flag of Italy (1861–1946) Italien Pietro Pirelli
1929–1933 Flag of Italy (1861–1946) Italien Luigi Ravasco
1933–1936 Flag of Italy (1861–1946) Italien Mario Bernazzoli
1936–1938 Flag of Italy (1861–1946) Italien Pietro Annoni
1938–1939 Flag of Italy (1861–1946) Italien Emilio Colombo
1939–1940 Flag of Italy (1861–1946) Italien Achille Invernizzi
1940–1954 ItalienFlag of Italy Umberto Trabattoni
1954–1963 ItalienFlag of Italy Andrea Rizzoli
1963–1966 ItalienFlag of Italy Felice Riva
1966–1967 ItalienFlag of Italy Luigi Carraro
1967–1971 ItalienFlag of Italy Franco Carraro
1971–1972 ItalienFlag of Italy Federico Sordillo
1972–1975 ItalienFlag of Italy Albino Buticchi
1975–1976 ItalienFlag of Italy Bruno Pardi
1976–1977 ItalienFlag of Italy Vittorio Duina
1977–1980 ItalienFlag of Italy Felice Colombo
1980–1982 ItalienFlag of Italy Gaetano Morazzoni
1982–1986 ItalienFlag of Italy Giuseppe Farina
1986–1986 ItalienFlag of Italy Rosario Lo Verde
1986–2004 ItalienFlag of Italy Silvio Berlusconi
2004–2006 ItalienFlag of Italy Adriano Galliani (Verantwortlicher)
2006–2008 ItalienFlag of Italy Silvio Berlusconi
2008– ItalienFlag of Italy Adriano Galliani (Verantwortlicher)

Vereinserfolge Bearbeiten

Die Rossoneri konnten auf internationaler Ebene bisher 18 Titel in folgenden Wettbewerben verbuchen: Champions League bzw. Europapokal der Landesmeister (7x), Weltpokal (4x), UEFA Super Cup (5x) und Europapokal der Pokalsieger (2x). Damit ist Milan in Bezug auf die Summe der Titelgewinne in diesen Bereichen der erfolgreichste Fußballverein der Welt. Allein im bedeutendsten europäischen Klubwettbewerb stand Milan bisher 11mal im Finale und blieb dabei sieben Mal siegreich. Einzig Real Madrid hat hier mit 9 Titeln eine bessere Bilanz aufzuweisen.

International Bearbeiten

National Bearbeiten

Individuelle Erfolge Bearbeiten

International Bearbeiten

National Bearbeiten

Fan-Gruppen Bearbeiten

Die Fan-Gruppen des AC Mailand sind traditionell in der Curva Sud des Stadions zu finden. Sie sind, wie viele Italiener, sehr sangesfreudig. Eines ihrer Lieder ist die Mailänder Hymne O mia bela Madunina mit dem Refrain „… ma Milan è un gran Milan“ (… aber Mailand ist ein großes Mailand).

Fossa dei Leoni Bearbeiten

Die Fossa dei Leoni (ital., ‚Höhle des Löwen‘) war eine Ultrà-Gruppierung. Sie wurde 1968 gegründet und hatte bis zu 10.000 Mitglieder. Bekannt war die Gruppierung für die leichte Aufnahme von Mitgliedern. Ganz im Gegensatz zu der Brigate Rossonere war sie aufgrund ihrer Größe unpolitisch. Zwischen der Fossa dei Leoni und der Brigate Rossonere gab es ein Abkommen, dass Politik im Stadion nichts zu suchen hat. Dieses Abkommen besteht nach der Auflösung der Fossa dei Leoni weiter. Im November 2005 löste sich die FdL auf.

Commandos Tigre Bearbeiten

Die Commandos Tigre, gegründet 1967, sind im Unterrang der Curva Sud zu finden.

Brigate Rossonere Bearbeiten

Die Brigate Rossonere wurden 1975 gegründet und sind derzeit die größte Fangruppe des AC Milan. Auch sie haben ihren Platz in der Curva Sud.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Spiegel-Online Wirtschaft:Real Madrid ist Umsatz-Meister, s. Tabelle
  2. Milan hat das härteste Mittelfeld der Welt

Weblinks Bearbeiten


ast:Associazione Calcio Milan az:Milan (futbol klubu) bar:AC Mailand


bn:এসি মিলান br:Associazione Calcio Milan


cy:A.C. Milan da:AC Milan

en:A.C. Milan

es:Associazione Calcio Milan



fur:Associazione Calcio Milan ga:Associazione Calcio Milan


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it:Associazione Calcio Milan ja:ACミラン jv:A.C. Milan

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Kopie vom 16.02.2011, Quelle: Wikipedia, Artikel, Autoren in der Wikipedia
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