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Ärztlicher Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V.
(ÄARG)
Gründung 2005
Sitz München
Schwerpunkt Medizinische Fachgesellschaft für Onkologie
Vorsitz Friedrich Johann Wiebel,
Stellvertreter Tobias Raupach
Website http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V. (ÄARG) ist ein Zusammenschluss von deutschen Ärzten, die sich mit anderen Personen gegen Gesundheitsgefahren durch das Rauchen und das Passivrauchen ehrenamtlich engagieren.

Der Bundesverband und sein Förderverein sind nach Angaben des Vorstandes „ frei von politischen, religiösen und ideologischen Bindungen“.[1] Zweck ist die Fachberatung der Regierungen in Bund und Ländern in der Gesundheitspolitik. Als Bundesvorsitzender der gemeinnützigen Vereinigung wirkt der Pharmakologe und Toxikologe Friedrich Johann Wiebel, welcher im Jahr 2010 mit der Fritz Lickint-Medaille ausgezeichnet wurde. Stellvertretender ist der Internist und Kardiologe Tobias Raupach, welcher an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Leiter des Bereichs Medizindidaktik und Ausbildungsforschung sowie Oberarzt, in der Klinik für Kardiologie und Pneumologie, ist. [2]

Geschichte[]

Der ÄARG hat sich 2005 aus vorausgegangen Initiativen in Bayern und Baden-Württemberg gebildet. Er wurde bald Mitglied im Aktionsbündnis Nichtrauchen, das sich aus der 1992 entstandenen „Koalition gegen das Rauchen“ zu einer zentralen Dachorganisation entwickelt hatte.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit[]

Aktionspartner sind das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Deutsche Krebshilfe und die Deutsche Krebsgesellschaft. Im internationalen Dialog hält die Ärzteorganisation unter anderem Kontakt mit „The International Tobacco Controll Network“ (GLK), der WHO, der „Union for International Cancer Control“ (UICC), der „World Conferences on Tobacco OR Health“ (WCTOH) und dem „European Network for Smoking and Tobacco Prevention“ (ENSP).[3]

Eigene Ziele[]

Mit ihren gesundheitspolitischen Forderungen wird die ÄARG zu den so genannten Hardlinern gegen das Rauchen gezählt. Zu ihren Zielen gehören: energische Vorbeugung und Bekämpfung der Gesundheitsgefahren durch Rauchen und Passivrauchen, Aufklärung und Beratung, vor allem zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie Koordinierung aller Bemühungen zur Verhinderung von Gesundheitsschäden durch Rauchen.

Als wichtiger Bereich wird ebenfalls genannt: die Beratung der Politik in allen Fragen, die Schäden und Nachteile des Rauchens und des Passivrauchens betreffen. Zu den Forderungen gehört auch die Hilfe für entwöhnungswillige Raucher. Das öffentlich erklärte Zielt ist ferner: Einflussnahme auf die politische und öffentliche Meinungsbildung, um die Belästigung und gesundheitlichen Gefahren des Rauchens zu verdeutlichen. Die genannten Ziele sollen auch durch Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien der Gesundheitspolitik sowie durch Medienarbeit und Informationsveranstaltungen erreicht werden.

Der Verein unterstützt die internationalen Ziele der Weltgesundheitsorganisation.

Weblinks[]

Einzelnachweise[]

  1. Vereinssatzung Amtsgericht Mannheim VR 1217
  2. http://www.aerztlicher-arbeitskreis.de/aearg/vorstand/vorstand.html
  3. Offizielle Verbandsliste über Fach-Partnerschaften, Abfrage vom 10. Juni 2016


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