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Ärztecamp International e.V.
Logo Ärztecamp International - hohe Auflösung

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Rechtsform Verein
Gründer fünf Ärzte, eine Krankengymnastin und eine Laborantin
Gründung 14. März 2012
Sitz Germering, Deutschland
Personen

Dorothea Licht
(erste Vorsitzende)

Aktionsraum Afrika, Asien
Schwerpunkt medizinische Versorgung, Vorsorge
Methode Aufklärung, Behandlung, Schulung
Freiwillige ca. 50
Mitglieder ca. 100
Website www.aerztecamp-international.de
Ärztecamp International e.V. ist eine private humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Germering. Einsatzgebiet sind Länder mit unzureichender medizinischer Versorgung. Zielsetzung ist die konservative und operative Behandlung von Patienten, die Förderung der Gesundheitsprophylaxe und die Schulung von medizinischem Personal in verschiedenen Ländern in Asien und Afrika. Sie wurde 2012 von Dorothea Licht gegründet.[1]

Geschichte Bearbeiten

Die Plan Aktionsgruppe München[2] entwickelte das Konzept der sogenannten Ärztecamps mehrere Jahre vor der Gründung dieser Hilfsorganisation. Aus den Patenschaftsbeiträgen der Plan Aktionsgruppe München sollte eine direkte Hilfe für die Menschen der sogenannten Dritten Welt geschaffen werden. Der Bau einer Krankenstation in Nepal, bei der die Plan AG zusammen mit Einheimischen Hand anlegte und auch mit finanzieller Unterstützung auftrat, waren erfolgreich. Dieses war der Anlass noch mehr zu bewirken und diesen Weg mit der Gründung mit Ärztecamp International fortzusetzen.

Projekte Bearbeiten

Die ärztliche Unterversorgung in einigen Regionen Afrikas und Asiens war der Ausgangspunkt für das Einrichten von nachfolgenden Ärztecamps. Nach zwei Camps in Nepal folgten Ärztecamps in Albanien, zwei auf kleinen Inseln der Philippinen, in Togo und in Mali sowie zuletzt in Ruanda.

Camps Bearbeiten

Die Camps wurden von der Plan Aktionsgruppe München vorbereitet und geleitet. Plan Deutschland war insofern beteiligt, dass in den entsprechenden Ländern die Plan-Mitarbeiter die Organisation vor Ort übernommen haben. Beteiligt war eine Gruppe von Ärzten verschiedener Fachrichtungen und medizinischem Fachpersonal. Vertreten sind dabei: Internisten, Allgemeinärzte, Kinderärzte, Chirurgen, Augenarzt, Gynäkologen, Zahnarzt, Optikerin, Hals-Nasen-Ohrenarzt, Dermatologen. Als Fachpersonal sind dabei OP-Schwestern, Krankengymnastinnen und Laborkräfte gewesen, meist bestand die Gruppe aus etwa einem Dutzend Leuten.

Die Teilnehmer des Ärztecamps zahlten ihre Flüge aus eigener Tasche, Unterkunft (teils in mitgebrachten Zelten) und Verpflegung wurde von Plan vor Ort gestellt.

Ein großer Teil der Medikamente und Verbandsstoffe, Instrumentarium, Sterilisator und eigenes „Handwerkszeug“ wurde jeweils von Deutschland aus mitgebracht und dabei von Apotheken, Pharmaunternehmen und andere mit Sach- und Geldspenden unterstützt. Vor Ort wurden aus Spendengeldern die noch nötigen Medikamente gekauft und auch kleinere Operationen für die Patienten finanziert. Alle Spendengelder wurden für das jeweilige Camp verwendet.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Hilfe über Grenzen hinweg Süddeutsche Zeitung vom 28. April 2015, abgerufen am 7. März 2018
  2. http://www.muenchen.plan-aktionsgruppen.de


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